Seminar für Einsteiger in die offene Jugendarbeit

Jugendliche aus dem ganzen Landkreis Heilbronn erleben mit dem Internet Theorie + Praxis von Offener Jugendarbeit

  • Jugendhausarbeit ja, aber wie?
  • Welche Aktivitäten macht die AGJF und die Kreisjugendpflege?
  • Wie wird das Jugendhaus am besten in der Öffentlichkeit vertreten?
  • Regeln im Jugendhaus?
  • Aufsichtspflicht – Haftung – Hausrecht
  • Mobiles Internetcafé im Jugendhaus

Diese Fragen wurden bei einem Jugendseminar im AGJF-Semi-Häusle Robertsau/Elsaß erörtert.

Das Einstiegsseminar der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten im Landkreis Heilbronn (AGJF) und der Kreisjugendpflege des Landratsamtes Heilbronn dient dazu Jugendliche auf ihre Arbeit im Jugendhaus vorzubereiten, zu beraten und zu informieren. 24 Aktive der Offenen Jugendarbeit aus Gundelsheim, Offenau, Höchstberg, Hardthausen, Schwaigern, Stetten, Brackenheim und Neckarsulm nahmen daran teil.

In einer Vorstellungsrunde, die in Form eines Interviews geführt wurde, stellten sich die Teilnehmer vor und brachten schon Themen für spätere Diskussionen ein. Nachdem Küchen- und Putzdienst eingeteilt waren, ging es gleich richtig los. Ein großes Schlagwort war „Internet im Jugendhaus“, welches das Thema des ersten Abends war.
Dazu wurde am nächsten Morgen die Homepage der AGJF sowie der Kreisjugendpflege den Teilnehmern vorgestellt, wo Ziele und Aufgaben sowie Seminarbeispiele ersichtlich wurden. Anschließend ging es in Arbeitsgruppen weiter:
In der Arbeitsgruppe 1, die unter der Leitung von Ulrich Perino stand, wurden besonders Fragen zu den Themen Thekendienst, Aufsichtspflicht und Regeln und Pflichten im Jugendhaus behandelt. Kreisjugendpfleger Mick Welter, verantwortlich für die zweite Arbeitsgruppe besprachen mit den Jugendlichen verschiedene Fragen, wie GEMA, Verantwortung im Jugendhaus, Versicherungen sowie Veranstaltungen.

Tobias, Olli und Chris aus Hardthausen fanden den Erfahrungsaustausch mit anderen Neueinsteigern wichtig und die Erkenntnis, dass ihre Probleme und Fragen auch andere Jugendhäuser haben.

In 4 Arbeitsgruppensitzungen wurden den Ehrenamtlichen aus den Jugendhäusern des Landkreises von Marco Scheuber und Frank-Matthias Walz das mobile Internetcafé „tour de net“ in Theorie und Praxis erfahrbar gemacht. Dominik Fiolka aus Offenau und Alex Späth aus Stetten: „Ich bin begeistert und werde das Internetcafé in unserem Jugendhaus anbieten.“ Nach dem Abendessen gab es noch eine Filmnacht mit DVD Angeboten.

Am Sonntag Morgen setzte man sich wieder zusammen um die Gruppenarbeiten gemeinsam auszuwerten. Die abschließende Seminarauswertung ergab, dass es für die Teilnehmer/innen ein gelungenes Seminar war. Eddy aus Höchstberg zum Abschluss: „Dieses erste Semi-Erlebnis war von den Themen und Leuten her so gut, dass ich mich weiterhin motiviert im Jugendhaus engagieren werde und gespannt auf das nächste Semi bin.“

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